Höranalyse

Wie äussern sich Hörprobleme

WAS SIND HÖRPROBLEME?

Schwierigkeiten beim Verstehen

Unsere Sprache besteht aus tiefen Tönen, mitschwingenden Obertönen und sehr hohen Tönen. Die sogenannte "Sprachbanane" (siehe Illustration) zeigt, in welchen Tonhöhen bzw. Frequenzen und bei welcher Lautstärke wir uns üblicherweise unterhalten.

Konsonanten wie s, sch, f, g, t, p, h und z liegen im obersten Bereich, in dem das Hörvermögen sehr vieler Menschen früher oder später nachlässt. Gerade bei Hintergrundgeräuschen oder Stimmengewirr fehlen ihnen dann die hohen Konsonanten. Silben werden nicht mehr gehört oder missverstanden. Aus "Tasche" wird "Tasse", aus "Eule" wird "Beule" oder "Keule", unangenehme Situationen entstehen.

DER ERSTE SCHRITT

Weil sich ein Hörverlust meist schleichend einstellt, lässt er sich anfangs noch gut verdrängen.

"Ich höre es, aber ich verstehe es nicht"
– sich mit dieser Erkenntnis beim Ohrenarzt oder beim Hörakustiker vorzustellen, ist leider noch keine Selbstverständlichkeit. Oft wird dieser wichtige Schritt über Jahre hinaus-gezögert. Die Beeinträchtigung des Hörvermögens kann in dieser Zeit deutlich fortschreiten.

Nur über eine genaue Höranalyse lässt sich eine gute Beratung durchführen. Am Anfang jeder seriösen Beratung steht die Abklärung des individuellen Hörvermögens für leise und laute Töne, sowie die Sprachverständlichkeitsmessung getrennt für jedes Ohr.

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