Direkt zum Inhalt

Ein Hörgerät ist etwas sehr Persönliches

admin
Comment:0

Ein Hörgerät ist etwas sehr Persönliches

15 Jahre Hörhuus Hörgeräte Kahnert AG, Stäfa: Der Hörakustik-Meister Paul Kahnert führt sein Hörhuus seit 15 Jahren an der Bahnhofstrasse 5 in Stäfa. Und nicht nur in seinem Jubiläumsjahr hat er sich viele tolle Aktionen ausgedacht – er ist immer am technologischen Puls der Zeit und bietet deshalb seiner Kundschaft immer die passende Lösung für ihre Hörprobleme.

«Vor 15 Jahren habe ich ganz klein angefangen. Ich führte das Geschäft und meine Frau erledigte die Büroarbeit. Nach drei Jahren konnte ich dann die erste Büroangestellte einstellen», erzählt Paul Kahnert. Inzwischen habe es viele Veränderungen gegeben, aber eine Sache bleibe immer gleich, so Paul Kahnert: «Ein Hörgerät ist etwas sehr Persönliches. Und beim ersten Hörgerät muss man sich zuerst daran gewöhnen.» Er erklärt, dass er ein erstes Hörgerät nicht von Anfang an so einstellen könne, dass der Kunde alles wieder normal laut hören kann. «Wenn jemand nicht mehr gut hört und dann plötzlich wieder alle Geräusche wahrnimmt, kann er dies gar nicht verarbeiten», so der Hörakustiker. Dies könne man nicht in nur einer Sitzung erledigen, sondern man müsse den Kunden langsam angewöhnen: «Sonst erschrickt er bei jedem Auto, das sich nähert, weil er sich nicht mehr gewohnt ist, die Autos so laut zu hören.» Viele Kunden hätten eine sehr hohe Erwartungshaltung. Aber alles, was wir verlernt hätten, könnten wir nicht von heute auf morgen wieder erlernen.

Hörgeräte zum Testen

«Die Kunden können die Hörgeräte immer zuerst testen. Heute erhalten die meisten Kunden ein offen angepasstes Hörgerät. Dieses hat gegenüber dem ‹Im-Ohr-Hörgerät› den Vorteil, dass es das Ohr nicht verschliesst», so Paul Kahnert. Das heisst, man hört die eigenen Geräusche, wie das eigene Sprechen oder Kauen, nicht im Kopf. Zirka 60% des Hörverlustes seien in der Regel Hochtonverluste. Mit dem offenen System erreicht der tiefe Anteil das Ohr direkt und die hohen Töne gelangen über einen Lautsprecher ins Ohr. Dies ergebe einen natürlichen Klang. «Ab 20% Hörverlust sollte man zu mir kommen. Damit kann man noch eine leichte Angewöhnung ans Hörgerät durchführen. Wenn man frühzeitig beginnt, kann man sich viel leichter an ein Hörgerät gewöhnen», erklärt Paul Kahnert. Und bei ihm bekomme nur derjenige ein Hörgerät, der wirklich eines brauche.

Wann braucht man ein Hörgerät?

Wie man denn wisse, ob man ein Hörgerät benötige? Paul Kahnerts Antwort: «Wenn man die hohen Konsonanten nicht mehr hört. Am ehesten merkt man es, wenn man
beispielsweise Mühe hat, die Tagesschausprecherin zu verstehen und man deshalb den Fernseher sehr laut drehen muss. Dann sollte man einen Hörtest machen. Oft fällt es
den Angehörigen viel früher auf als einem selbst.» Wichtig sei auch zu wissen, dass ein Hörgerät kein Abhörgerät sei. Wenn man als Träger eines Hörgeräts angesprochen werde, spiele die Distanz zum Mikrofon eine grosse Rolle. Unterhaltungen über die Strasse seien beispielsweise nicht möglich.

Der Hörakustiker Paul Kahnert ist immer auf dem neusten Stand: «Die Hörgeräte werden immer mehr zu Kommunikatoren – man kann sie mit dem Smartphone verbinden
und so auch telefonieren. Bis jetzt ist dies vor allem mit Apple-Produkten möglich. Aber bis Ende Jahr sollte es auch mit Android-Systemen möglich sein. Mit der neuen Technologie kann das Handy beide Ohren einzeln ansteuern. Dies eröffnet ganz neue Möglichkeiten.»

Paul Kahnert ist der kompetente Ansprechpartner für alle Hörprobleme. Er berät die Kunden, kennt die besten Hörgerätelösungen und er zeigt den Kunden, wie man das Hörgerät handhaben muss. Paul Kahnert ergänzt: «Ich bedanke mich bei allen Kunden für ihre Treue. Und ich freue mich, dass ich zum 15-Jahr-Jubiläum einige tolle Aktionen anbieten kann».